Ecuador hofft dank Bolaños und Valencia

Veröffentlicht: 20. Juni 2015 in CONMEBOL, Copa América 2015
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Ecuador schiebt sich dank eines 2:1-Erfolgs über Mexiko auf Rang Drei der Gruppe A und darf somit noch auf das Weiterkommen hoffen. Gegen sich unter Wert verkaufende Mittelamerikaner war die „Tri“ in der ersten Halbzeit das bessere Team und ging verdient in Front. Zwar konnten Jiménez und Co. nach dem 0:2 durch Valencia noch einmal verkürzen, strahlten aber ansonsten nur selten Gefahr aus und hatten Glück, dass Ecuador einige gute Kontergelegenheiten ausließ.

Ecuadors Spieler dürfen nach dem Sieg auf das Viertelfinale hoffen

Mexiko hatte Gastgeber Chile ein 3:3 abgerungen, dabei aber Linksverteidiger Aldrete durch eine Verletzung verloren. Ihn ersetzte Velarde in der Startformation. Ansonsten nahm Trainer Miguel Herrera keine Wechsel vor. Ecuador-Coach Gustavo Quinteros dagegen brachte im Vergleich zum überraschenden 2:3 gegen Bolivien drei neue Spieler. Mina, Lastra und Ibarra ersetzten Erazo, Quiñónez und Fidel Martínez.

Ecuador musste gewinnen, um die geringen Chancen auf das Weiterkommen zu erhalten. Mexiko benötigte hierfür wenigstens ein Unentschieden. Entsprechend offen gestaltete sich die Partie zu Beginn, da beide Teams offensiv aktiv wurden. Gefährlicher und zielstrebiger war Ecuador. Bereits in der zweiten Minute bediente Montero über links Bolaños, doch dessen Abschluss aus elf Metern konnte Torwart Corona mit den Knien entschärfen.

Während die Mittelamerikaner sich im finalen Drittel sehr schwer taten kamen die Gelb-Blauen mit zunehmender Spielzeit immer besser in Fahrt. Ayoví setzte einen Freistoß nur knapp neben das Tor von Corona (15.). Aber auch Mexiko verbuchte eine exzellente Gelegenheit: Paredes ließ sich am eigenen Strafraum den Ball von Vuoso annehmen, der Mina aussteigen ließ und nur knapp rechts vorbei schoss (24.).

Zwei Minuten später ging dann Ecuador in Front. Nach einem Fehlpass von Domínguez bot sich ein Konter drei gegen drei. Bolaños nahm links Valencia mit, dessen Schuss noch abgefälscht wurde. Am zweiten Pfosten war Vorbereiter Bolaños mitgelaufen und schob den Ball aus spitzem Winkel über die Linie (26.). Das 1:0 war gleichzeitig auch der Pausenstand, denn in den folgenden zwanzig Minuten tat sich nichts mehr.

Etwas mehr Wille war Mexiko in Halbzeit Zwei nicht abzusprechen, weitaus gefährlicher blieben aber die Ecuadorianer, die durch Valencia eine erste Annäherung verbuchen konnten (49.). Nach einer knappen Stunde schlug der England-Legionär dann zu. Diesmal leistete sich Medina einen Ballverlust gegen Ibarra, woraufhin Bolaños per Steilpass Valencia bediente. Dank einer starken Ballannahme tauchte er frei vor Corona auf und schoss geradezu locker ein (57.).

In die Parade gefahren: Flores stoppt Montero

Jiménez und Co. suchten nach einer Antwort. Trainer Herrera schickte Aquino, Fabián und Herrera neu ins Spiel. Es war jedoch Vuoso, dessen Roller Domínguez ohne große Probleme sichern konnte, der ein erstes Lebenszeichen sendete (59.). Vier Minuten später verursachten die Andenkicker dann im dritten Spiel den dritten Elfmeter. Achilier klammerte bei einer Ecke gegen Ayala und sprang diesen dann auch noch über den Haufen (63.) – Schiedsrichter Argote (Venezuela) deutete auf den Punkt. Raúl Jiménez verlud Domínguez und vollstreckte in die Mitte (64.).

Wer nun eine mexikanische Aufholjagd erwartete sollte herbe enttäuscht werden. Von den Herrera-Schützlingen kam fast nichts mehr. Stattdessen boten sich Ecuador zahlreiche Konterchancen. Noboa (68.), Valencia (69., 70., 76.), Montero (73.) und Cazares (79.) wurden aber alle noch irgendwie gestört. Zudem hatte Mexiko Glück, dass Flores‘ Handspiel im Fünfmeterraum ungeahndet blieb (73.). Erst in der 86. Minute feuerte Fabián auf der Gegenseite einen Torschuss ab, der über selbiges ging. In der Nachspielzeit flog Vuoso das Spielgerät nach einer Ecke vor die Füße, doch der Doppelpacker aus dem Chile-Spiel stocherte den Ball vorbei (90.+1). Es war die letzte Chance des Spiels.

Während Mexiko damit als Vierter ausscheidet darf Ecuador als Dritter noch hoffen. Jedoch liegt man mit drei Punkten und einem Torverhältnis von -2 im Moment hinter beiden Konkurrenten aus den Staffeln B und C.

Statistik:

Tore: 0:1 Bolaños (26., Rechtsschuss, En. Valencia), 0:2 En. Valencia (57., Rechtsschuss, Bolaños), 1:2 Raúl Jiménez (64., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Achilier an Ayala)

Aufstellung (Mexiko): J. Corona – Valenzuela, Ayala, J. Domínguez – Güemez, Medina – Flores, Velarde – J. M. Corona – Raúl Jiménez, Vuoso

Aufstellung (Ecuador): A. Domínguez – Paredes, Mina, Achilier, Ayoví – Noboa, Lastra – Ibarra, Bolaños, Montero – En. Valencia

Wechsel (Mexiko): 46. Aquino für Velarde, 52. Fabián für Güemez, 62. E. Herrera für J. M. Corona

Wechsel (Ecuador): 78. Cazares für Ibarra, 90.+2 F. Martínez für Montero

Bank (Mexiko): M. Hernández (Tor), Talavera (Tor), Corral, Salcedo, Montes, Osuna, Esqueda

Bank (Ecuador): Azcona (Tor), Dreer (Tor), Bagüí, Erazo, Narváez, Pineida, J. González, Larrea, P. Quiñónez, Angulo

Gelbe Karten: Ayala (17., Foul), Fabián (53., Foul), E. Herrera (86., Meckern) – Bolaños (28., unsportliches Verhalten), Ibarra (52., Foul), Lastra (90.+1, Meckern)

Schiedsrichter: José Argote (Venezuela) – Jorge Urrego (Venezuela), Cristian De La Cruz (Venezuela) – Enrique Cáceres (Paraguay) – Carlos Cáceres (Paraguay)

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