WM-Quali Asien: Japan und der Iran stolpern, Arbeitssiege für Südkorea und Australien

Veröffentlicht: 2. August 2015 in AFC, AFC Asian Cup 2019, FIFA World Cup Qualifiers 2018
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In Asien starteten in der zweiten Runde auch die Topfavoriten Australien, Südkorea, Japan und Iran. Während sowohl die „Socceroos“ und die „Taeguk Warriors“ ihre Aufgaben gegen Kirgistan und Myanmar mit Mühe bewältigten kamen die „Samurai Blue“ (gegen Singapur) und die „Melli“ (gegen Turkmenistan) nicht über Unentschieden hinaus. Einen guten Start feierten die Philippinen und Guam, das die ersten beiden Heimspiele auf eigenen Boden gleich gewann. Nordkorea schlug Usbekistan dank einer starken ersten Halbzeit mit 4:2, Saudi-Arabien sicherte sich erst in der Nachspielzeit einen knappen Erfolg über Palästina.

Gruppe A

Hatten einen schweren Stand gegen defensiv starke Timorer: Ali Mabkhout und die Vereinigten Arabischen Emirate

Malaysia – Timor-Leste 1:1

Im ersten Spiel in dieser Qualifikationsphasefür Timor-Leste überhaupt  erwiesen diese sich als gleichwertig. Zwar brachte Safee die Malaysier in Front, nachdem Kalang in einem Gestocher vor dem Tor die Übersicht behalten und seinen Mitspieler bedient hatte (34.), die insgesamt besseren Angriffe hatten aber die Gäste. Tief in der Nachspielzeit gab es den verdienten Lohn: Bei Aparecidos Freistoß stieg der Aufgerückte Saro am höchsten und sicherte Timor-Leste einen ersten Punktgewinn (90.+3).

Saudi-Arabien – Palästina 3:2

Ein wahres Auf und Ab der Gefühle erlebten Teams und Zuschauer in Dammam. Durch zwei frühe Tore zu Beginn beider Halbzeiten lag Saudi-Arabien scheinbar klar in Front. Erst hob Sharahili den Ball mustergültig über die Abwehr, sodass Al-Shehri vollenden konnte (6.), dann landete ein Freistoß von Alabid über den Umweg Al Jassam bei Al-Sahlawi, der den Ball irgendwie ins Netz stocherte (46.). Palästina, im Januar erstmals beim Asian Cup vertreten, zeigte aber Moral. Tamburrini verkürzte aus kürzester Distanz, nachdem Jaber nach einem Freistoß von Bravo die Latte getroffen hatte (51.). Wirklich kurios wurde es in der Nachspielzeit. Torwart Sharahili vertändelte im Strafraum den Ball an Jadue, der zum viel umjubelten Ausgleich der Gäste einschoss (90.+1). Doch unmittelbar nach Wiederanpfiff versäumte es Kapitän Mahajna, einen Ball zu klären, Al-Sahlawi spritzte dazwischen und rettete den Saudis doch noch den Sieg (90.+3).

Timor-Leste – VAE 0:1

Da im eigenen Land keine tauglichen Stadien existierten mussten die Timorer nach Malaysia ausweichen. Gegen den Asian Cup-Dritten VAE zeigte der krasse Außenseiter eine starke Leistung und hielt lange die Null. Die Emiratis waren zwar feldüberlegen, im Abschluss fehlte aber die Präzision. So war es ein harter, aber nicht unhaltbarer Fernschuss von Spielgestalter Omar Abdulrahman, der in der 80. Minute den knappen Sieg sicherte.

Malaysia – Palästina 0:6

Vom Schock der unglücklichen Niederlage in Saudi-Arabien zeigten sich die Palästinenser gut erholt. In Kuala Lumpur ließ man nichts anbrennen und sorgte mit drei Toren pro Halbzeit für klare Verhältnisse. Al-Batat eröffnete den Torreigen per Dropkick (9.), es folgten Doppelpacks von Maraaba (22., 75.) und Seyam (41., 86.) sowie ein Treffer von Yousef (63.). Stellenweise führten die technisch starken Gäste die Malaysier sogar vor.

Gruppe B

Wären in Bishkek fast gestolpert: Australien und Nathan Burns, hier gegen Daniel Tagoe.

Bangladesh – Kyrgyzstan 1:3

Im Exotenduell waren es die Kirgisen, die in Dhaka das bessere Ende für sich hatten. Zemlianukhin mit einem sehenswerten Freistoß (8.) und ein mit etwas Glück verwandelter Elfmeter vom Deutsch-Kirgisen Bernhardt (29.) sorgte für eine 0:2-Führung. Kichin traf zwar nach einer Ecke ins eigene Netz (32.), doch ein weiteres sehenswertes Tor Zemlianukhin, dieses Mal ein Distanzschuss (41.), stellte den alten Abstand wieder her. Dabei blieb es bis zum Spielende.

Tajikistan – Jordanien 1:3

Die Pflichtaufgabe in Zentralasien erfüllte vor allem ein Mann: Hasan Abdel-Fattah. Ein herrlicher Schlenzer und ein Fernschuss aus über 30 Metern, der sich perfekt ins Tor senkte, hatte der Stürmer bereits seiner Galerie hinzugefügt, kurz vor Ende legte er aus weitaus kürzerer Distanz noch ein drittes Tor nach (29., 64., 88.). Zwischendurch hatte Dzhalilov zur Freude der Hausherren per Kopf verkürzt (67.)

Bangladesh – Tajikistan 1:1

Bangladesh, zum Zeitpunkt der Auslosung nur zwanzig Plätze hinter den Gästen, aber zwei Töpfe niedriger eingestuft, ging nach torloser erster Halbzeit in Front. Hasans Kopfball nach einem Freistoß brauchte aber die gütige Mithilfe von Torwart Tuychiev, um die Linie zu überqueren (50.). Tajikistan mühte sich um eine Antwort, musste aber ab der 67. Minute zu zehnt spielen (Gelb-Rot Asrorov). Fatkhulloev rettete mit einem perfekten Freistoß ins rechte Kreuzeck in der 87. Minute trotzdem das Unentschieden.

Kyrgyzstan – Australien 1:2

Kontinentalmeister Australien hatte sich das Spiel in Bishkek sicherlich leichter vorgestellt. Zwar gelang bereits in der zweiten Minute durch einen Freistoß von Jedinak das 1:0, in der Folge tat man sich gegen aufopferungsvolle Hausherren schwer und hatte sogar Glück, dass die Zentralasiaten mehrere Chancen vergaben. In der 68. Minute nutzte Joker Oar dann einen perfekten Steilpass von Milligan, um auf 2:0 zu erhöhen. Erst in der Nachspielzeit gelang den Kirgisen der hochverdiente eigene Treffer, Mirzaliev hatte dabei vom Schiedsrichter ungeahndet aber wohl die Hand benutzt (90.+2).

Gruppe C

Überraschungsteam Bhutan kassierte in den ersten beiden Spielen zwar 13 Gegentore, gab aber wie hier Karma Nidup gegen Wǔ Lěi alles.

Hong Kong – Bhutan 7:0

Bhutan, das in der ersten Runde durch sein Weiterkommen gegen Sri Lanka (1:0, 2:1) für die wohl größte Überraschung gesorgt hatte, geriet beim Gastspiel in Hong Kong klar unter die Räder. Insbesondere über die linke Seite – fünf der sieben Tore wurden darüber eingeleitet – kam Hong Kong immer wieder gefährlich vor das Tor. McKee (19.) und Christian (23.) trafen jeweils auf Flanke von Cheung Kin Fung per Kopf. Des Weiteren trugen sich Lo Kwan Yee (30.), Jun Yingzhi (42.), Lam Ka Wai (49., Elfmeter), McKee (57.) und Godfred (67.) in die Torschützenliste ein.

Malediven – Katar 0:1

Fast hundert Minuten lang schaffte es der Challenge-Cup-Ausrichter von 2014, einen Torerfolg der Gäste zu verhindern. Immer wieder warfen sich die Hausherren in die Schussversuche der Katarer und konnten so gute Chancen verhindern. In der zehnminütigen Nachspielzeit – aufgrund der hohen Temperaturen in Malé verhängte Schiedsrichter Yamamoto (Japan) einige Trinkpausen – passierte es dann doch. Boudiaf legte einen hohen Ball per Kopf ab für Masoud, der aus elf Metern direkt abzog. Diesmal kam der Block der Malediven zu spät und sorgte dafür, dass der Ball abgefälscht zum glücklichen 0:1 im Tor landete (90.+9)

Bhutan – China 0:6

Dem Außenseiter darf zugutegehalten werden, dass die Null fast bis in die Halbzeitpause stand. Dann war jedoch Yáng Xù nach einer Kopfballverlängerung zur Stelle und erzielte das erste seiner drei Tore (45.+2, 61., 76.). Wǔ Lěi gelang zehn Minuten nach der Pause die Vorentscheidung (55.), außerdem schnürte der eingewechselte Yú Dàbǎo einen Doppelpack (67., 83.).

Hong Kong – Malediven 2:0

Das bessere Team stellten die Gastgeber, es dauerte aber bis in die 63. Minute ehe Xu Deshuai die verdiente Führung gelang. Ein Freistoßtor von Lam Ka Wai vier Minuten später (67.) machte einen Haken hinter den Sieg.

Gruppe D

Indien und Oman trennten sich in Bengaluru mit 1:2. Ein herrliches Tor von Sunil Chhetri war dabei zu wenig für die Gastgeber.

Guam – Turkmenistan 1:0

Im ersten Quali-Spiel auf eigenen Boden überhaupt sicherte sich Guam gleich den allerersten Sieg. Die entscheidende Szene ereignete sich in der 12. Minute, als Annaorazov einen Einwurf von Ryan Guy ins eigene Tor verlängerte. Beim 1:0 blieb es, sodass am Ende der Jubel auf der Insel keine Grenzen kannte

Indien – Oman 1:2

Gerade einmal 19 Sekunden waren vergangen als Qasim Said auf Pass von Al-Maqbali die 1:0-Führung für die Gäste markierte. Zwar glich Sturmveteran Sunil Chhetri mit einen herrlichen Schlenzer ins linke Kreuzeck aus (26.), ein sicher verwandelter Elfmeter von Al-Hosni sorgte aber dafür, dass der Oman die drei Punkte mitnahm (40.). Zuvor hatte L. D. Singh seinen Gegenspieler Al-Farsi klar im Strafraum gefoult.

Guam – Indien 2:1

Auch sein zweites Heimspiel gewann die „Matao“, gegen das nach Bevölkerungszahlen mehrere hundert Male größere Indien. Wieder fiel das 1:0 nach einen weiten Einwurf von Ryan Guy, im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Turkmenistan verlängerte aber diesmal mit McDonald ein eigener Spieler den Ball ins Tor (37.). Der zweite Treffer war dann eine „Familienproduktion“: Shawn Nicklaw bediente seinen Bruder Travis, der vor dem Tor die Nerven behielt und auf 2:0 erhöhte (62.). Sunil Chhetri verkürzte zwar in der Nachspielzeit per Kopf (90.+3), den verdienten Sieg schmälerte das Gegentor aber nicht mehr.

Turkmenistan – Iran 1:1

Ebenfalls eine Überraschung erlebte der Iran beim Gastspiel in Turkmenistan. Zwar ging die „Melli“ bereits in der vierten Minute durch eine schöne Einzelleistung von Sturmhoffnung Serdar Azmoun in Front, quasi mit dem Pausenpfiff war Mingazov aber nach einer Hereingabe zur Stelle und markierte das 1:1 (45.+1). Dieses Ergebnis verteidigten die Hausherren bis zum Schlusspfiff.

Gruppe E

Raufte sich mehr als einmal die Haare: Shinji Okazaki und Japan ließen gegen Singapur zu viele Chancen liegen.

Kambodscha – Singapur 0:4

Die 63.000 Zuschauer in Phnom Penh wurden enttäuscht, denn ihre Schützlinge waren gegen Singapur weitestgehend chancenlos. Khairul erzielte bereits in der neunten Minute auf Pass von Kapitän Harun die Führung. Safuwan Barahudin fügte per Fernschuss und nach einem Freistoß zwei weitere Tore hinzu (21., 35.). Den Schlusspunkt setzte Fazrul in der 55. Minute nach einem Einwurf.

Afghanistan – Syrien 0:6

Aufgrund von Sicherheitsrisiken muss Afghanistan seine Heimspiele im benachbarten Iran austragen. In Mashdad hatten sich dennoch über 7.000 Zuschauer zusammengefunden, die einen klaren Sieg der Gäste aus Syrien sahen. Den Torreigen eröffnete Rafe in der 19. Minute nach einer Flanke von Kharbin und legte nach einem Abwehrfehler auch das 2:0 nach (35.). Al-Ajjan mit einer sehenswerten Direktabnahme schraubte den Pausenstand auf 3:0 hoch (40.). In der zweiten Halbzeit sorgten Al Husein nach einem Konter (70.), Malki per Kopf (75.) und Kharbin per Foulelfmeter (90.+3, Hatifi an Omari) für den 6:0-Endstand.

Japan – Singapur 0:0

Verbandsschwergewicht Japan kam gegen Singapur nicht über ein torloses Remis hinaus. Kagawa, Honda, Okazaki und Usami scheiterten am glänzend aufgelegten Gästetorwart Izwan. In der 72. Minute landete zudem ein Freistoß von Honda am Pfosten. Insgesamt präsentierte sich die „Samurai Blue“ aber zu uninspiriert, sodass das Unentschieden nicht unverdient war.

Kambodscha – Afghanistan 0:1

Beide Teams hatten am ersten Spieltag bittere Heimniederlagen einstecken müssen und waren dementsprechend um Wiedergutmachung bemüht. Das bessere Ende in der umkämpften, aber nicht hochklassigen Partie hatten dabei die Afghanen, da Zazai kurz vor den Ende eine zu kurze Abwehr im Tor der Kambodschaner versenkte (86.).

Gruppe F

Chinese Taipei – Thailand 0:2

Thailand, bereits im Mai siegreich gegen Vietnam gestartet, ließ auch beim Gastspiel in Chinese Taipei nichts anbrennen. Großen Anteil an dem Sieg hatte Stürmer Teerasil Dangda, der zweimal eiskalt im Abschluss war. Zuerst vollendete er nach einem Pass über die Abwehr von Pokklaw (21.), dann nutzte er eine Flanke von Kapitän Theerathon Bunmathan zur Vorentscheidung.

Gruppe G

Führte Südkorea zum Auftaktsiege: Leverkusens Son Heung-min

Laos – Myanmar 2:2

Zaw Min Tun brachte die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung (41.), die bis in die Schlussphase anhielt. Dann erzielte jedoch Sayavutthi binnen zwei Minuten einen Doppelpack (81., 83./Elfmeter) und schien das Spiel gedreht zu haben. Das letzte Wort hatte aber Kyaw Zayar Win, der den 2:2-Endstand markierte (85.).

Libanon – Kuwait 0:1

Im umkämpften Spiel waren Chancen eher Mangelware, Kapitän Antar und Chamsine ließen die beiden besten für den Libanon liegen. So waren es die Kuwaitis, die am Ende die drei Punkte mitnahmen. In der 86. Minute mogelte Joker Nasser nach einem Steilpass von Al-Motawaa den Ball an Torwart Hassan vorbei und schob zum Siegtreffer ein.

Myanmar – Südkorea 0:2

Südkorea siegte verdient in Bangkok – Myanmar muss seine Heimspiele nach Ausschreitungen in der vergangenen WM-Quali dort austragen – durfte sich aber vor allem bei Torwart Vanlal Hruai bedanken, der bei beiden Treffern schlecht aussah. Zuerst verpasste der Schlussmann eine Ecke von Leverkusens Son, sodass Lee Jae-sung nur einköpfen musste (35.), dann ließ er einen zentral kommenden 30-Meter-Freistoß des Bundesliga-Profis passieren (67.). Der Sieg hätte höher auffallen können, so traf Jung Woo-Young nur den Pfosten.

Laos – Libanon 0:2

Bereits in der vierten Minute wurde es in Vientiane kurios. Phommapanya lenkte einen Freistoß auf das eigene Tor, den folgenden Abpraller stocherte Ghaddar ins Netz (4.). Nach fast einer Minute Verwirrung – Schiedsrichter Yu Ming-hsun (Chinese Taipei) musste sich mit seinem Assistenten beraten – wurde der Treffer gegeben. Einen Haken hinter den Sieg machte in der 75. Minute Chamsine, der auf Pass von Maatouk Torwart Sengdalavong ausspielte und aus spitzem Winkel einschob.

Gruppe H

Martin Steuble und die Philippinnen starteten perfekt: Nach einem 2:1-Sieg über Bahrain (hier gegen Tayeb) folgte ein 2:0 gegen den Jemen

Philippinen – Bahrain 2:1

Die Philippinen überraschten zum Auftakt gegen Bahrain durch eine souveräne Vorstellung. Der Durchbruch erfolgte in der 50. Minute, als Bahadoran eine Flanke von Kapitän Younghusband im Sprung ins Tor verlängerte. Patiño erhöhte wenig später, nachdem ein Freistoß von der bahrainischen Defensive nicht geklärt werden konnte (59.). Der Asian Cup-Teilnehmer selbst enttäuschte, erst in der Nachspielzeit erzielte Al-Malood durch eine feine Einzelleistung das 1:2 (90.+3) – zu spät.

Jemen – Nordkorea 0:3 (ursprünglich 0:1)

Der Jemen musste aufgrund des im eigenen Land stattfinden Bürgerkriegs nach Doha (Katar) ausweichen. Torwart Ayash verhinderte lange Zeit eine Führung der Nordkoreaner und unter anderem parierte zweimal gegen So Hyon-uk und Pak Kwang-ryong. Ein völlig misslungener Klärungsschlag, den So Hyon-uk aus 20 Metern direkt nahm überwand dann aber schließlich den Torwart – der Versuch war wohl nicht unhaltbar (71.).

Das Spiel wurde allerdings von der FIFA mit 3:0 für Nordkorea gewertet, da der Jemen den gesperrten Spieler Mudir Abdurabu Ali Al Radaei einsetzte. Dieser hatte in beiden Spielen der ersten Runde gegen Pakistan jeweils Gelb gesehen. Zusätzlich muss Jemens Verband 6.000 Schweizer Franken Strafe zahlen.

Nordkorea – Usbekistan 4:2

Eine erste Halbzeit zum Vergessen erlebte Usbekistan in Nordkorea. In der Anfangsphase schliefen die „Weißen Wölfe“ bei zwei Ecken, ehe sie nach etwas mehr als einer halben Stunde durch einen Einwurf und einen Konter zwei weitere Treffer kassierten. Pak Kwang-ryong (4.), Jang Kuk-chol (16.), Ro Hak-su (34.) und Ri Hyok-chol (36.) sorgten für frenetischen Jubel bei den Heimfans. Zwar verkürzten nach der Pause Ismailov (53., ebenfalls nach Ecke) und Rashidov per Freistoß (79.) auf 2:4, eine mögliche Aufholjagd wurde aber wenig später durch eine Gelb-Rote Karte gegen Haydarov (83., wiederholtes Foulspiel) gestoppt.

Jemen – Philippinen 0:2

In Doha waren die Philippinen die klar tonangebende Mannschaft. Eine feine Einzelleistung von Patiño, die nur vom perfekten Abschluss von Bahadoran übertroffen wurde – der Mittelfeldmann legte sich den Ball mit der Hacke an seinen Gegenspieler vorbei und traf dann ins Kreuzeck – brachte dann auch die verdiente Führung (52.). Der Jemen war aber nicht chancenlos, bei der besten Gelegenheit schrammte Al-Hubaishi um eine Fußspitze am Ausgleich vorbei. Stattdessen war es wieder Bahadoran, der über rechts stark vorbereitete, sodass Ramsay nur noch zum 2:0 einschieben musste (74.).

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