Historischer Sieg für Cook Islands, Samoanisches Derby erfüllt Erwartungen

Veröffentlicht: 31. August 2015 in FIFA World Cup Qualifiers 2018, OFC, OFC Nations Cup 2016
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Mit der OFC ist nach der AFC und der CONCACAF auch der dritte Kontinentalverband in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 gestartet. Im Loto-Tonga Soka Centre in Tongas Hauptstadt Nuku’alofa ging es für vier Teams um das finale Ticket zum OFC Nations Cup 2016, der auch als zweite Runde der WM-Quali fungiert. Dank Hattrick-Mann Taylor Saghabi gelang den Cook Islands dabei gegen den Gastgeber der erste Sieg überhaupt, Samoa rettete im Derby gegen American Samoa einen 3:0-Vorsprung knapp über die Zeit.

Tonga – Cook Islands 0:3

Tonga hatte erstmals an der WM-Qualifikation zum Turnier in Frankreich 1998 teilgenommen. Nach 19 Jahren trug die Nationalmannschaft nun auch endlich das erste Heimspiel vor eigener Kulisse aus. Die Hausherren starteten dementsprechend motiviert. Palei und Karika ließen aber erste Chancen ungenutzt. Die Cook Islands brauchten etwas, bis sie sich fanden, kamen aber immer besser ins Spiel und über Standards auch zu gefährlichen Torszenen. Eine solche führte auch zur Führung. Bei einer Ecke war Taylor Saghabi völlig ungedeckt und köpfte aus kurzer Distanz ein (38.).

Bestärkt durch die Führung kamen die Gäste voller Tatendrang aus der Pause. Mustonen setzte einen Freistoß an das Aluminium. Lange grämen mussten sich die Schützlinge des Walisers Drew Sherman aber nicht. In der 53. Minute brach Karika auf der rechten Außenbahn durch, in der Mitte lauerte erneut Saghabi und drückte den Ball ins Netz (53.). Die Cook Islands hatten zuvor nie ein Quali-Spiel gewonnen, knapp sieben Minuten später schlug Saghabi schon wieder zu. Simiona steckte für den Stürmer durch, der wuchtig unter die Latte einschoss (60.). Damit war die Partie entschieden. Zwar gab es noch einige Chancen, doch weder Simiona und Best für die Cook Islands noch Uhatahi und Polovili für Tonga trafen ins Netz.

Samoa – American Samoa 3:2

Eine klare Sache schien das samoanische Derby zu werden. Die schnellen Angriffe der Rot-Weißen überforderten die Defensive der Amerikaner immer wieder. Die frühe Führung durch Fa’aiuaso, der eine starke Vorarbeit von Mobberly veredelte, war nur die logische Folge (4.). Das 2:0 entstand aber aus einem Standard. Eine Ecke fand ihren Weg an den zweiten Pfosten zu Hamilton-Pama, dessen folgenden Kopfball Torwart Falevalu nach Ansicht der Schiedsrichter erst hinter der Linie parierte (18.). Acht Minuten später entkam Kapitän Fa’aiuaso erneut seinen Bewachern, Mobberley blieb ruhig und schob souverän zum 3:0 ein (26.).

Ein Schützenfest blieb aber aus, stattdessen schlug American Samoa zurück. Hardie-Jordan bediente Beauchamp, der aus gut 20 Meter einen stark senkenden Schuss abgab. Torwart Toetu wurde von dessen Flugbahn überrascht und musste den Ball zum 1:3 passieren lassen (38.). Hitzig wurde es zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Emotionen gipfelten in der 54. Minute, als Samoas Toni gegen Mitchell überhart zur Sache ging. Schiedsrichter Nelson Sogo (Salomon Islands) entschied auf grobes Foulspiel und Rot. Fortan drängten die Blau-Weißen in Überzahl, kamen damit aber den schnellen Samoanern entgegen. Malo traf die Latte, Fa’aiuaso scheiterte an Falevalu. Effektiver war Beauchamp. Der baumlange Stürmer verkürzte nach Ablage von Mana’o auf 2:3 (86.) und sorgte so für eine enge Schlussphase. Am Ende aber rettete Samoa den wichtigen Dreier über die Zeit.

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