EM-Quali Vorschau (Gruppen C, E, G): Russland oder Schweden?

Veröffentlicht: 9. Oktober 2015 in EURO Qualifiers 2016, UEFA
Schlagwörter:,

Weltmeister Spanien kann mit einem Sieg über Luxemburg am Freitag sein Ticket lösen, auch die Slowakei ist bei einem Sieg über Weißrussland sicher in Frankreich dabei. In Gruppe E streiten sich die Schweiz, Slowenien und Estland und zwei Plätze, am spannendsten wird es aber in Staffel G, wo Russland, Schweden und Montenegro eng beieinander liegen.

Gruppe C: Spanischer Spaziergang und slowakischer Freudentaumel?

Tabelle: 1. Spanien (21 Punkte/18:3 Tore), 2. Slowakei (19/13:5), 3. Ukraine (16/12:3), 4. Weißrussland (7/7:14), 5. Luxemburg (4/4:19), 6. Makedonien (3/6:16)

Die Slowakei will am Freitag ebenso feiern wie nach dem Hinspiel gegen Weißrussland im Oktober 2014.

Spaniens Qualifikation ist mit einem simplen Sieg über Luxemburg gesichert. Sollte den Kickern aus dem Fürstentum allerdings die größte Überraschung in der Geschichte des Landes gelingen würde es am letzten Spieltag noch einmal spannend, wenn die Iberer in die Ukraine reisen.

Dank des gewonnenen direkten Vergleichs kann auch die Slowakei bereits Freitagabend jubeln – vorausgesetzt Weißrussland wird zuhause bezwungen. Da am letzten Spieltag Luxemburg wartet dürfte die erstmalige EM-Qualifikation nur noch Formsache sein.

Die Ukraine neben zwei eigenen Siegen gegen Makedonien (A) und Spanien (H) auch Schützenhilfe von Luxemburg und/oder Weißrussland, um sich noch einen der direkten Qualiplätze zu schnappen. Im Moment sind die Osteuropäer zudem zwei Punkte hinter Ungarn in der Tabelle der besten Gruppendritten. Kann man die Magyaren noch überflügeln ist trotz Platz Drei die direkte Quali möglich.

Gruppe E: Schweiz vor Pflichtaufgabe

Tabelle: 1. England (24 Punkte/26:3 Tore), 2. Schweiz (15/16:8), 3. Slowenien (12/15:10), 4. Estland (10/4:6), 5. Litauen (9/6:14), 6. San Marino (1/1:27)

Shaqiri und Ball im Tor San Marinos: Auch im Rückspiel wollen die Schweizer insbesondere letzteres häufiger sehen.

England ist bereits sicher qualifiziert, auch für die Schweiz scheint die Lage komfortabel. Drei Punkte trennen die Eidgenossen von Platz 3, doch den direkten Vergleich gegen Slowenien hat man trotz des spektakulären 3:2-Erfolgs im September verloren. Aus den finalen zwei Spielen gegen San Marino (H) und Estland (A) müssen vier Punkte her. Auf dem Papier her mehr als machbar, doch auch die Balten haben die Hoffnung auf einen Platz in Frankreich noch nicht aufgegeben.

Slowenien bleiben nur eigene Siege und das Hoffen auf estnische Schützenhilfe – obwohl diese zwei Punkte hinter ihnen liegen und damit zur Konkurrenz gehören. Für die Slaven selbst geht es gegen Litauen (H) und San Marino (A).

Estlands minimale Hoffnungen auf Platz Drei bräuchten aber fast ein Doppelwunder, um mehr zu werden. Schließlich gilt es zwei Punkte auf Slowenien aufzuholen. Die Gegner: England in Wembley und die Schweiz vor heimischer Kulisse. Eine Wiederholung der Überraschung von 2012 (Play-Off-Einzug gefolgt von Niederlage gegen Irland) erscheint unwahrscheinlich.

Gruppe G: Wenn zwei sich streiten?

Tabelle: 1. Österreich (22 Punkte/16:3 Tore), 2. Russland (14/17:4), 3. Schweden (12/11:9), 4. Montenegro (11/8:8), 5. Liechtenstein (5/2:21), 6. Moldawien (2/3:12)

Stellen Alexandru Epureanu und Moldawien Russland wieder ein Bein?

Tabellenführer Österreich kann sich im Oktober entspannt zurücklegen und das Rennen um die verbliebenen beiden Plätze genießen. Russland ist nach dem erfolgreichen Trainerwechsel in der Pole Position, doch die zwei Punkte Vorsprung auf Schweden sind trügerisch. Freitagabend steht das Gastspiel in Moldawien an – im Hinspiel gab es nur ein enttäuschendes 1:1. Drei Tage später folgt das Heimspiel gegen Montenegro, das Hinspiel wurde wegen Zuschauerausschreitungen abgebrochen und mit 3:0 für Russland gewertet.

Schweden verlor beide Partien im September gegen Russland und Österreich und verspielte so den zweiten Platz. Gegen Liechtenstein (A) und Moldawien (H) müssen daher zwei Siege her. Sowohl die Rückeroberung von Platz Zwei als auch der völlige Absturz sind noch möglich.

Nutznießer könnte unter Umständen Montenegro werden. Das Team vom Balkan hat neben der schlechtesten Ausgangsposition auch die schwersten Aufgaben vor sich. Zuerst kommt Tabellenprimus Österreich nach Podgorica ehe es zum Abschluss nach Russland geht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s