Vargas und Valdivia fehlen Chile lange

Veröffentlicht: 15. Januar 2016 in CONMEBOL, FIFA World Cup Qualifiers 2018
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Der Start von Südamerika-Meister Chile in die Qualifikation für die WM 2016 in Russland erhielt nach zwei Siegen und einem Unentschieden zuletzt einen Dämpfer. Die überraschend klare 0:3-Niederlage in Montevideo hat dabei weitere Nachwirkungen, denn mit Eduardo Vargas und Jorge Valdivia wurden zwei Schlüsselspieler von der FIFA gesperrt.

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Wird im Nationaltrikot erst einmal nicht jubeln: Eduardo Vargas wurde für seinen Ausraster beim Gastspiel in Uruguay für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen.

Am 17. November hatte „La Roja“ nach Toren von Diego Godín (23.), Álvaro Pereira (61.) und Martín Cáceres (65.) einen Rückschlag hinnehmen müssen. Hoffenheims Eduardo Vargas versagten bei seiner Auswechslung in der 81. Minute die Nerven, er zeigte den Zuschauern den Mittelfinger – eine Geste, die er nach Schlusspfiff noch einmal wiederholte.

Allgemein wurde das Spiel giftig geführt (achtmal Gelb). Im letzten Aufeinandertreffen im Copa-América-Viertelfinale hatte Chile sich im eigenen Land knapp mit 1:0 durchgesetzt, für einen Skandal hatte aber ein Griff ans Gesäß von Edinson Cavani durch Chiles Verteidiger Gonzalo Jara gesorgt. Cavani sah für seine folgende Reaktion Gelb-Rot, in der Schlussphase musste auch Fucile mit der Ampelkarte vom Feld. Ergebnis war eine minutenlange Rudelbildung, auch Trainer Óscar Tábarez wurde für seine Beteiligung im Nachhinein gesperrt.

Auch in Montevideo lagen nach Schlusspfiff die Nerven blank. Mittelfeldregisseur Jorge Valdivia beleidigte noch auf dem Feld Schiedsrichter Wilmar Roldán (Kolumbien) und sah Rot. Drei Wochen später nahm die FIFA die Ermittlungen gegen beide Spieler auf, deren Urteil am 15. Januar bekannt wurde: Vargas erhielt zwei Spiele Sperre, Valdivia vier.

Hoffenheims Stürmer, der unter anderem durch zwei Tore im Halbfinale gegen Chile (2:1) maßgeblich zum ersten Copa-Sieg für Chile überhaupt beigetragen hatte, fehlt damit in den Partien gegen Argentinien (H, 24. März) und Venezuela (A, 29. März). Valdivia muss auch noch gegen Paraguay (A, 1. September) und Bolivien (H, 6. September) zuschauen.

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