Favoriten überzeugen erst in den Rückspielen

Veröffentlicht: 22. Februar 2016 in CAF, FIFA World Cup Qualifiers 2018
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In der zweiten Runde der WM-Qualifikation stiegen auch die Favoriten ein – und erlebten vor allem in den Hinspielen einige Überraschungen. Letztendlich schafften zwar alle „großen“ Teams das Weiterkommen, doch die Ergebnisse beweisen, dass auch auf dem schwarzen Kontinent die kleinen Mannschaften Fortschritte machen. Südafrika beeindruckte mit einem souveränem 4:1 (3:1, 1:0) in Hin- und Rückspiel gegen Angola, Uganda überraschte durch ein klares 4:0 (1:0, 3:0) gegen Togo. Gabun um Pierre-Emerick Aubameyang musste gegen Mosambik ins Elfmeterschießen, konnte sich dort aber auf seinen Topstürmer und Keeper Ovono verlassen.

Niger – Kamerun 0:3 (0:3, 0:0)

Niger – Kamerun 0:3 (Tore: Mbia 36., Aboubakar 39., Salli 40.)

Der Favorit entschied die Partie und damit auch die gesamte Paarung binnen vier Minuten. Mbia stocherte den Ball nach einer Flanke zur Führung ins Netz, Aboubakar ließ einen makellosen Freistoßtreffer folgen. Keine Minute später musste Torwart Daouda weit vor seinem Strafraum klären, Choupo-Moting bediente Salli daraufhin maßgerecht, der nur noch ins Tor einschieben musste.

Kamerun – Niger 0:0

Trotz Überlegenheit gelang den „Unzähmbaren Löwen“ im Rückspiel kein Torerfolg, auch weil Torwart Daouda mehrmals im Weg stand. Für den Außenseiter traf Sturmtank Maâzou bei einem Gegenangriff nur die Latte.

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Tunesien und Ali Maaloul hatten im Nachbarschaftsduell gegen Mauretanien (hier: Mustapha Diaw) in beiden Spielen viel Arbeit zu verrichten.

Mauretanien – Tunesien 2:4 (1:2, 1:2)

Mauretanien – Tunesien 1:2 (Tore: N’Diaye 22. bzw. Khazri 62., Chikhaoui 68.)

Mauretanien, das in der jüngsten Vergangenheit einige Fortschritte vorweisen konnte (darunter ein 3:1 gegen Südafrika in der Africa-Cup-Qualifikation), überraschte auch gegen den großen Nachbarn Tunesien, indem „ Les Mourabitones“ nach einer Ecke und anschließender Kopfballverlängerung durch N’Diaye in Führung gingen. Erst nach einer guten Stunde kam Tunesien auf und drehte das Spiel. Kharzi glich nach Ablage des eingewechselten Moncer aus, dann war Kapitän Chikhaoui nach einer Hereingabe von Mathlouthi zur Stelle.

Tunesien – Mauretanien 2:1 (Tore: Ben Youssef 51., Bguir 84. bzw. Moulaye Ahmed Bessam 71.)

Auch im Rückspiel leistete die Nordafrikaner tapferen Widerstand, erst sechs Minuten nach der Pause brachte Verteidiger Ben Youssef die „Adler von Karthago“ nach einem Freistoß von Maaloul aus kurzer Distanz in Front. Doch dadurch schienen die Mauretanier nur zusätzlich motiviert zu werden. Im Zusammenspiel mit Bagili kombinierte sich Moulaye Ahmed Bessam durch die tunesische Defensive und krönte diesen starken Spielzug mit einem souveränen und abgeklärten Abschluss. Die Hoffnung auf eine Verlängerung zerstörte aber Bguir sechs Minuten vor dem Ende. Sein Freistoß aus 20 Metern halblinker Position landete sehenswert in den Maschen.

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Hürde genommen: Guinea und Seydouba Soumah setzten sich souverän gegen Namibia und Dennis Ngueza durch.

Namibia – Guinea 0:3 (0:1, 0:2)

Namibia – Guinea 0:1 (Tor: Keïta 27.)

Held des Tages in Windhoek war Naby Keïta von RB Salzburg, der einen schönen Angriff der Hausherren per sehenswerten Volleyschuss krönte. Trotz Unterzahl nach Gelb-Rot gegen Bamba (50., wiederholtes Foulspiel) brachte die „Syli National“ das Ergebnis über die Zeit.

Guinea – Namibia 2:0 (Tore: Id. Sylla 43., Keïta 79.)

Im fast leeren Stadion von Casablanca, wo Guinea aufgrund des Ebola-Virus seine „Heimspiele“ absolviert, setzte die „Syli National“ einen Haken hinter das Erreichen der nächsten Runde. Wieder war Keïta Mann des Tages: Der Mittelfeldspieler bereitete das 1:0 von Sylla per mustergültigen Steilpass vor und legte elf Minuten vor Abpfiff nach einer starken Einzelaktion das 2:0 nach.

Äthiopien – Kongo 4:6 (3:4, 1:2)

Äthiopien – Kongo 3:4 (Tore: Getaneh Kedebe 41., Dawit Fekadu 82., Shimelis Bekele 90.+1 bzw. Bifouma 43., Ondama 63., N’Dinga 75., Binguila 81.)

Ein von Fehlern durchzogenes, aber hochunterhaltsames Spiel bekamen die Zuschauer in Addis Abeba zu sehen. Zwar waren die Gäste aus dem Kongo das überlegenere Team, das erste Tor gelang aber den Hausherren in Person von Getaneh Kedebe, der ein Abstimmungsproblem zwischen Torwart und Verteidiger mit dem 1:0 bestrafte. Lange hielt der Jubel aber nicht an. Bifouma schlenzte einen Freistoß von der linken Außenbahn ins kurze Eck. Nach der Pause bot sich ein Chancenfestival, kaltschnäuziger agierten dabei die „Roten Teufel“. Bifouma legte Ondama mustergültig das 1:2 auf, N’Dinga erhöhte per Kopf nach einer Ecke, zudem konnte Binguila einen weiteren Abwehrfehler der „Steinböcke“ mit dem 1:4 bestrafen. Dawit Fekadu und Shimelis Bekele brachten die Äthiopier mit gut herausgespielten Treffern zwar noch auf 3:4 heran, die Ausgangsposition für das Rückspiel war dennoch nicht gut.

Kongo – Äthiopien 2:1 (Tore: N’Ganga 48., Bifouma 53. bzw. Getaneh Kedebe 28.)

Getaneh Kedebe, bereits im Hinspiel erfolgreich, machte Äthiopien Hoffnung, nachdem er nach einem weiten Ball abgeklärt blieb und zum 0:1 einnetzte. Ein Doppelschlag nach der Pause machte die zarten Bemühungen der Gäste aber zunichte. Erst kullerte ein abgefälschter Freistoß von N’Ganga über die Linie, dann behauptete sich Bifouma gegen mehrere Gegner im Sechzehner und stellte markierte den 2:1-Endstand.

Tschad – Ägypten 1:4 (1:0, 0:4)

Tschad – Ägypten 1:0 (Tor: N’Douassel 73.)

Der klare Außenseiter verteidigte gegen den siebenfachen Afrikameister in der erste Halbzeit äußert kompakt. Nach der Pause suchten die Gastgeber ihrerseits den Weg nach vorne und belohnten sich in der 73. Minute. Kapitän N’Douassel versenkte eine Flanke von Labbo per Flugkopfball im Netz und sorgte so für einen historischen Erfolg.

Ägypten – Tschad 4:0 (Tore: Elneny 5., Abdallah Said 10., Hassan Mahgoub 36., 40.)

Die Wiedergutmachung für den wenig überzeugenden Auftritt gelang den „Pharaonen“. Nach nur fünf Minuten nutzte Elneny eine Gaber-Ablage zum 1:0 und egalisierte damit das Hinspielergebnis. In der Folge wurden die Gäste überrollt. Abdallah Said nach Flanke von Fathi erhöhte auf 2:0. Hassan Mahgoub baute den Vorsprung nach einer kurz ausgeführten Ecke von Said und einer Flanke von Rahil auf 4:0 aus. Beide Male wurde der Stürmer bei seinen Kopfbällen von der völlig überforderten Defensive des Tschads nicht im Geringsten gestört.

Komoren – Ghana 0:2 (0:0, 0:2)

Komoren – Ghana 0:0

Vor dem frenetischen Heimpublikum in Mitsamiouli legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und hatten Pech, dass ein Fernschuss von Soulé nur am Pfosten des Tores landete (5.). Ghana kam gegen den auf dem Papier klaren Außenseiter nur selten zu guten Abschlüssen, erst kurz vor der Pause feuerte Afful einen ersten gefährlichen Versuch ab (44.). Auch nach der Pause hielten die Insulaner den WM-Teilnehmer von 2014 mit viel Einsatz im Schach. Jordan (54.) und André Ayew (68.) vergaben die besten Chancen der „Black Stars“. Auf der Gegenseite sorgte ein Freistoß von Chamed für Gefahr (71.), in der 82. Minute jubelten die Fans doch Joker M’Madi stand nach Ansicht des Schiedsrichterteams aus Simbabwe bei seinem Tor im Abseits. Etwas Glück hatte der Underdog in der 85. Minute, als erst Agyemang-Badu und dann André Ayew binnen weniger Sekunden zweimal den Pfosten trafen. Letztendlich blieb es aber beim gerechten 0:0, das für den Außenseiter ein historischer Erfolg war.

Ghana – Komoren 2:0 (Tore: Wakaso Mubarak 18., J. Ayew 85.)

Wie schon das Hinspiel starteten auch in Kumasi beide Teams mit hohem Tempo, Agyemang-Badu auf der einen, M’Madi auf der anderen Seite verbuchten die ersten Chancen. Die Gastgeber waren wie erwartet feldüberlegen, konnten sich gegen geschickt verteidigende Insulaner aber nur wenige Chancen erspielen. So musste ein Standard für die Führung her: Wakaso Mubarak zirkelte einen Freistoß ins linke obere Eck. In der Folge setzten die „Quastenflosser“ weiter auf Konter, Ghana tat sich schwer. Gyan vergab die zwei besten Gelegenheiten, Torwart Razak musste derweil bei einem Alhadhur-Fernschuss die knappe Führung retten. Die Gelb-Rote Karte gegen Mdahoma dämpfte die Hoffnungen des Außenseiters aber (73.). Jordan Ayew traf zuerst den Pfosten, fünf Minuten vor dem Ende machte er nach einer Ecke aber alles klar.

Swaziland – Nigeria 0:2 (0:0, 0:2)

Swaziland – Nigeria 0:0

Der klare Außenseiter beeindruckte durch eine solide und konzentrierte Defensivleistung, wobei man geduldig auf Konter wartete. Ibrahims Freistoß war Nigeria beste Gelegenheit, doch der Pfosten stand nach einer guten Stunde im Weg. Da beide Teams weitere Chancen ungenutzt ließen blieb es beim 0:0, das mehr als nur ein Achtungserfolg für die Swazis ist.

Nigeria – Swaziland 2:0 (Tore: Simon 51., Ambrose 87.)

Nigeria startete stark und mit jeder Menge Druck, die Swazis verteidigten mit allem was sie hatten – und das zumeist erfolgreich. Dennoch boten sich Ighalo zwei exzellente Gelegenheiten, doch der Watford-Stürmer ließ beide liegen (14., 30.). Um ein Haar wäre das in der 32. Minute bestraft worden, als ein Freistoß von Mkhweli über Pamla den Weg zu Hlatjwako fand, doch der verfehlte das leere Tor. Nach dem Seitentausch ließ erst Igboun eine hundertprozentige Gelegenheit liegen (48.), drei Minuten später erlöste Simon die Super Eagles mit einem herrlichen Freistoßtreffer. Der Stürmer von Gent (72.) und erneut Ighalo (76.) verpassten die Vorentscheidung, sodass Torwart Ikeme bei einem Ndlovu-Fernschuss noch einmal eingreifen musste (83.). Drei Minuten vor dem Spielende machte Ambrose per Kopf nach einem Igboun-Freistoß alles klar. Die tapferen Gäste verloren in der Schlussminute noch Dlamini, der sich nach zwei Fouls binnen fünf Minuten Gelb-Rot abholte.

Botsuana – Mali 2:3 (2:1, 0:2)

Botsuana – Mali 2:1 (Tore: Gadibolae 14., Mogorosi 24. bzw. Samba Sow 56.)

Die „Zebras“ starteten vor heimischen Publikum furios: Gadibolae mit einem wuchtigen Kopfball unter die Latte und Mogorosi mit einem Flachschuss nach einem Freistoß aus dem Halbfeld stellten binnen 24 Minuten auf 2:0. Nach der Pause kamen dann die „Adler“ zum wichtigen Auswärtstor. Sakos Flanke legte Marega per Kopf für Samba Sow ab, der aus kurzer Distanz ohne große Mühe einschieben konnte.

Mali – Botsuana 2:0 (Tore: Diabaté 10./Foulelfmeter, Sako 30.)

Sturmtank Cheick Diabaté holte nach zehn Minute gegen den leicht klammerden Mafoko einen Foulelfmeter heraus, den der Bordeaux-Legionär sicher verwandelte. Die Vorentscheidung markierte Sako nach einer halben Stunde, als er nach einem guten Spielzug über Diaby überlegt zum 2:0 abschloss.

Burundi – DR Kongo 2:6 (2:3, 3:0*)

Burundi – DR Kongo 2:3 (Tore: Amissi 38., 83. bzw. Bolasie 5., Mubele 86., 88.)

Auf dem vom strömenden Regen eigentlich unbespielbar gemachten Rasen in Bujumbura gingen die Gäste durch Bolasie in Führung, der nach einem Lattentreffer abstaubte. Amissi nutzte eine Papy-Flanke noch vor der Pause zum Ausgleich, richtig spektakulär wurde es in der Schlussphase: Cédric Amissi versetzte mit seinem zweiten Tor die Heimfans in Ekstase, doch Joker Mulembe schlug für die „Leoparden“ noch zweimal zu und sorgte für eine Schockstarre.

DR Kongo – Burundi 3:0 gewertet, eigentlich 2:2 (Tore: Nkololo 17., Bolasie 78./Foulelfmeter bzw. Mbokani 28./Eigentor, Abdul Razak 89./Foulelfmeter)

Die Kongolesen gingen in der 17. Minute durch Nkololo in Führung, der eine Hereingabe von Bolasie am zweiten Pfosten über die Linie drückte. Der Ex-Wolfsburger Mbokani sorgte nach einer guten halben Stunde für den Ausgleich als er eine Bigirimana-Ecke ins eigene Tor verlängerte. Bolasie verwandelte selbst vom Punkt, nachdem ihn Kwizera im Strafraum zu Fall gebracht hatte, für den Sieg sollte es aber nicht reichen. Schiedsrichter Luelseghed Ghebremichael (Eritrea) ahndete kurz vor Ende ein Halten von N’Sakala gegen Abdul Razak ebenfalls mit Elfmeter, den auch hier der Geschädigte selbst verwandelte. Das Weiterkommen der DR Kongo stand damit dennoch fest, die FIFA wertete die Begegnung jedoch im Nachhinein mit 3:0 für die Gastgeber, da Burundi den nicht spielberichtigten Gaël Bigirimana eingesetzt hatte.

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Der Ex-Wolfsburger Giovanni Sio traf im Rückspiel gegen Liberia doppelt für die „Elefanten“.

Liberia – Elfenbeinküste 0:4 (0:1, 0:3)

Liberia – Elfenbeinküste 0:1 (Tor: Cyriac 44.)

In Absenz der verletzten Bony und Kalou sorgte Cyriac für den knappen Sieg als er nach einem Schnittstellenpass von Seri cool blieb und locker einschob.

Elfenbeinküste – Liberia 3:0 (Tore: Sio 16., 35., Seri 64.)

Souverän und ungefährdet lösten die „Elefanten“ das Ticket für die nächste Runde. Der Ex-Wolfsburger Sio profitierte nach etwas mehr als einer Viertelstunde von einer starken Vorarbeit von Gervinho. Der Flügelstürmer drang auf rechts bis an die Grundlinie vor, seine Hereingabe musste Sio nur noch einnetzten. Knapp zwanzig Minuten später erhöhte der Rennes-Legionär mit einem satten Flachschuss nach Hackenvorlage von Sturmpartner Doumbia. Den Schlusspunkt setzte Seri mit einem Distanzschuss, wieder hatte Doumbia die Vorarbeit geleistet.

Madagaskar – Senegal 2:5 (2:2, 0:3)

Madagaskar – Senegal 2:2 (Tore: Andriatsima 27., Rakotoharimalala 59. bzw. Diouf 71., Mané 81.)

Lange Zeit lag der Außenseiter von der Insel auf Sensationskurs. Andriatsima hatte die Gastgeber in der 27. Minute in Führung gebracht, als er sich nach starker Vorarbeit von Ramanamahefa im Sechzehner durchsetzte und Diallo bezwang. Nach einer knappen Stunde baute Rakotoharimalala die Führung aus: Andriatsimas Versuch wurde dieses Mal abgeblockt, doch der Ball landete halbrechts bei der Nummer 12, die platziert ins lange Eck traf. Doch die „Löwen von Teranga“ wachten nun auf. Der Ex-Hannoveraner Diouf verkürzte nach guten Chip-Zuspiel von Mané, der Vorbereiter legte zehn Minute später am Ende eines schnellen Gegenzuges über mehrere Stationen den Ausgleich nach.

Senegal – Madagaskar 3:0 (Tore: Kouyaté 20., Konaté 53., Diouf 82.)

Im Rückspiel ließ der Senegal nichts anbrennen und entschied das Duell klar für sich, auch wenn Madagaskar nicht chancenlos war. In der 22. Minute scheiterte Diouf nach einer Saivet-Ecke noch per Kopf, der Abpraller landete aber vor den Füßen von Kouyaté, der problemlos einnetzte. Nach der Pause sorgten zwei Konter für klare Verhältnisse. Erst legte Mané uneigennützig quer für Konaté, dann traf Diouf nach Steilpass des eingewechselten N’Doye.

Kenia – Kap Verde 1:2 (1:0, 0:2)

Kenia – Kap Verde 1:0 (Tor: Olunga 9.)

Kenia bot gegen Kap Verde eine sehr gute Vorstellung, verpasste aber durch mangelnde Konsequenz vor dem Tor einen klareren Erfolg. Youngstar Olunga war ein ständiger Gefahrenherd und sorgte in der neunten Minute für die Führung: Odhiambo startete auf links durch, seine Flanke auf den ersten Pfosten köpfte der 21-jährige ins kurze Eck. Auch in der 40. Minute war der Stürmer im Zentrum des Geschehens, doch Gästekeeper Vozinha konnte schlimmeres verhindern. Ansonsten aber blieben die Abschlüsse zu unplatziert. Lediglich Wanyama testete Vozinha mit einem satten Fernschuss (61.). Für die eher enttäuschenden „Blauen Haie“ verbuchten Héldon die beste Gelegenheit, seine Mischung aus Schuss und Flanke landete auf der Latte (68.).

Kap Verde – Kenia 2:0 (Tore: Héldon 45., 52.)

Im Gegensatz zum Hinspiel zeigten sich die Insulaner von Beginn an bissig und hätten nach gerade einmal 30 Sekunden in Führung gehen müssen. Am Ende eines überfallartigen Angriffs brachte aber Odaïr Fortes das Kunststück fertig, aus drei Metern statt ins leere Tor die Latte zu treffen. Die „Blauen Haie“ blieben klar am Drücker, Kenias Torwart Oluoch musste gegen Djaniny zweimal aus kürzester Distanz retten (10.). Die verdiente Führung fiel schließlich Sekunden vor der Pause, doch es war mehr als nur ein Schuss Glück dabei. Héldons Freistoß von der linken Außenbahn wurde abgefälscht und setzte im Sechzehner tückisch auf, sodass das Spielgerät über alle Spieler hinweg ins kenianische Netz flog. Den frenetischen Jubel der Insulaner, inklusive Selfie des Torschützen, minderten die Umstände freilich nicht. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff luchste dann Soares dem unaufmerksamen Mbongi auf der rechten Außenbahn das Leder ab und drang an die Grundlinie vor, den Rückpass des Kapitäns verwertete Héldon am Eck des Fünfmeterraums eiskalt. Kenia hatte keine Antwort mehr parat, sodass die „Blauen Haie“ in die dritte Runde einzogen.

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WM-Achtelfinalist Algerien hatte besonders im Rückspiel gegen Tansania allen Grund zum Feiern.

Tansania – Algerien 2:9 (2:2, 0:7)

Tansania – Algerien 2:2 (Tore: Maguri 43., Samatta 55. bzw. Slimani 72., 75.)

Ohne die Mittelfeldmotoren Brahimi und Feghouli erlebte Algerien in Dār as-Salām eine böse Überraschung. Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft und kontrollierten die Partie. Die Belohnung dafür gab es in der 43. Minute. Mussa schickte Mngwali auf links, bei dessen Maßflanke stand Maguri völlig ungedeckt und köpfte zum 1:0 ein. Wer auf Besserung bei den „Wüstenfüchsen“ nach der Pause hoffte sah sich zunächst getäuscht. Nach einem abgewehrten Ball zog Samatta von Mandi und Taïder weitestgehend unbehelligt in den Sechzehner und schloss sicher mit links zum 2:0 ab (55.). Tansanias Coach Mkwasa brachte den mit Ndemla und Ngasa zwei weitere Offensivspieler (67.), doch dieser Schachzug ging völlig nach hinten los. Den Algeriern boten sich nun mehr Räume, die sie prompt ausnutzen. Torjäger Slimani war nach einer Mesloub-Flanke völlig ungedeckt und verkürzte per Volley auf 2:1 (72.). Drei Minuten später war der Sporting-Legionär nach einem Steilpass von Mahrez auf halbrechts enteilt, zog an Torwart Mustafa vorbei und schob locker ein. Damit wartet auf Tansania trotz einer guten Leistung eine schwierige Aufgabe im Rückspiel.

Algerien – Tansania 7:0 (Tore: Brahimi 1., Ghoulam 23., 59./Foulelfmeter, Mahrez 43., Slimani 49./Foulelfmeter, 75., Medjani 72.)

Ins Rückspiel starteten die Algerier hellwach und gingen bereits nach 35 Sekunden in Führung. Slimanis flache Hereingabe von der rechten Seite verpasste Torwart Mustafa, sodass Brahimi am zweiten Pfosten nur noch einschieben musste. Auch beim 2:0 machte der Keeper keine gute Figur. Ghoulam brachte einen Freistoß aus 25 Metern zentral auf das Tor, doch Mustafa konnte den stark flatternden Ball nicht daran hindern, zum 2:0 ins Netz einzuschlagen (23.). Insgesamt wurden die Gäste, die sich häufig nur durch Härte zu helfen wussten, überrollt. In der 41. Minute musste dann überdies Mudathir Abbas mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels vom Feld, nachdem er Brahimi gelegt hatte. Der Spielmacher von Porto leitete zwei Minuten später herrlich das dritte Tor ein. Ghoulam startete links durch, Mahrez versenkte das folgende Zuspiel hoch im kurzen Eck. Nach der Pause ging das Schützenfest munter weiter. Mahrez stibitzte dem unaufmerksamen Yordan im Sechzehner den Ball, der sich nur noch mit einem Foul zu helfen wusste und Glück hatte, dass Schiedsrichter Alioum (Kamerun) an seiner Stelle Nadir Haroub verwarnte. Auch für Yordan wäre es bereits die zweite gelbe Karte gewesen. Slimani war das reichlich egal, er versenkte das Spielgerät links unten (49.). Tansania hatte kurz vor der Pause den Torwart getauscht, doch auch Manula machte seine Sache nicht wirklich besser: Nach einem Steilpass brachte er Medjani mit einem Kung-Fu-Tritt zu Fall, diesmal trat Ghoulam an und verwandelte halbhoch ins rechte Eck (59.). Tansania zerfiel in der Folge weiter. Nach einer Ecke von Mahrez waren wieder Defensive samt Keeper nicht im Bilde, Medjani stellte spielend per Kopf auf 6:0 (72.). Den Schlusspunkt setzte Slimani in der 75. Minute als er einen Freistoß des eingewechselten Ghezzal ebenfalls unbedrängt einköpfte. Die Zuschauer in Blida hatten bei sieben Toren, zwei Elfmetern, zehn gelben und einer roten Karte auf jeden Fall etwas für ihr Geld zu sehen bekommen.

Sudan – Sambia 0:3 (0:1, 0:2)

Sudan – Sambia 0:1 (Tor: Kalengo 28.)

Auf den eigentlich unbespielbaren Sandplatz in Karima war es ein Missverständnis zwischen Verteidiger Agab und Torwart Salim, das zum Tor des Tages führte. Beide Spieler verließen sich bei einem weiten Zuspiel auf den jeweils anderen, Kalengo war der Nutznießer und schob ins leere Tor ein.

Sambia – Sudan 2:0 (Tore: Musonda 59., Kalengo 81.)

Sambia ließ nach dem Hinspielsieg nichts mehr anbrennen. Musonda staubte zur Führung ab, nachdem Torwart Salim gegen Kalengos Kopfball im Zuge einer Ecke noch eine Glanzparade zeigte und das Spielgerät an die Latte gelenkt hatte. Neun Minuten vor Ende stibitzte dann der „Zehner“ seinem Gegenspieler auf der rechten Außenbahn den Ball, zog in den Sechzehner und schlenzte herrlich ins lange Eck.

Libyen – Ruanda 4:1 (1:0, 3:1)

Libyen – Ruanda 1:0 (Tor: Al Badri 48./Foulelfmeter)

Libyen musste sein Heimspiel aufgrund der unstabilen Lage in der Heimat in Tunesien austragen. Die entscheidende Szene ereignete sich kurz nach der Pause. Ruandas Torwart Ndayishimiye verschätze sich bei einer Hereingabe von El Monir und räumte Kapitän Al-Badri um. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte hoch ins rechte Eck (48.).

Ruanda – Libyen 1:3 (Tore: Tuyisenge 45.+3 bzw. El Monir 36., 90.+3, Al Ghanodi 48.)

Die spielerisch überlegenen Libyer gingen durch El Monir in Front, wobei dieser von einer mustergültigen Vorarbeit von Al-Tabbal profitierte. Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte glich Ruanda aus: Eine Flanke wurde per Kopf verlängert und fand am zweiten Pfosten Tuyisenge, der Torwart Nashnush aus kurzer Distanz tunnelte. Ruanda hätte für das Weiterkommen nun zwei Tore gebraucht, nur drei Minuten nach der Pause folgte aber die kalte Dusche. Wieder war es Al-Tabbal der mit einer bärenstarken Einzelleistung bis an die Grundlinie vordrang, seinen Rückpass drückte Al Ghanodi ins Netz. In der Nachspielzeit legte Sabbou auf für El Monir, der den Ball nicht voll, dafür aber Torwart Kwizera auf den falschen Fuß erwischte, sodass das Spielgerät zum 1:3-Endstand ins Netz kullerte.

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Marokko reichte eine gute Leistung im Hinspiel gegen Äquatorial-Guinea zum Weiterkommen.

Marokko – Äquatorial-Guinea 2:1 (2:0, 0:1)

Marokko – Äquatorial-Guinea 2:0 (Tore: El-Arabi 30., Bammou 66.)

Gegen den Africa-Cup-Vierten starteten die „Atlas-Löwen“ schwungvoll. Bereits in der vierten Minute tauchte El-Arabi frei vor Torwart Ovono auf, konnte diesen aber mit seinem Schuss nicht vor Probleme stellen. Knapper wurde es in Minute 26, als ein abgefälschter Distanzschuss von El Adoua auf der Latte landete. Die verdiente Führung fiel schließlich nach einer halben Stunde. Barrada brachte den Ball nach innen, der folgende Schussversuch von El Kaddouri landete am Fünfmeterraum bei El-Arabi, der geistesgegenwertig einschoss. Äquatorial-Guinea war vornehmlich in der Defensive beschäftigt, erst tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit bot sich Zarandona eine goldene Chance, als ihm der Ball nach einem Freistoß vor die Füße fiel, doch auch er scheiterte an der Latte (45.+3). Im direkten Gegenzug musste Ovono einen Fernschuss von Ziyech parieren (45.+4). Halbzeit Zwei begann mit einem Schock für die bis dato souveränen Nordafrikaner. Karrouchi stieg an der Auslinie überhart gegen Kike ein und wurde von Schiedsrichter Bennett (Südafrika) mit Rot des Feldes verwiesen (47.). In Überzahl wurde die „Nzalang Nacional“ mutiger, Pebin verzog knapp (64.). Unmittelbar darauf wurde es turbulent. Zuerst erkannte das Schiedsrichterteam ein reguläres Tor der Marokkaner wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an, keine sechzig Sekunden später steckte Ziyech durch für El-Arabi, der vor dem Tor querlegte. Joker Bammou musste so nur noch einschieben (66.). Da trotz personeller Überlegenheit von den Gästen nichts mehr kam und auch Marokko keinen Konter zu einem erfolgreichen Ende spielen konnte blieb es beim 2:0.

Äquatorial-Guinea – Marokko 1:0 (Tor: Rui 14.)

Bereits mit der ersten Chance des Spiels gelang Äquatorial-Guinea der angestrebte frühe Treffer. Ibán überraschte mit einem schnell ausgeführten Freistoß Marokkos Abwehr, Balboa brachte den Ball an den zweiten Pfosten, wo der aufgerückte Innenverteidiger Rui problemlos einköpfte. Es blieb allerdings das einzige Highlight des Spiels, da beide Mannschaften bestenfalls zu Halbchancen und harmlosen Abschlüssen kamen. In der 50. Minute musste Marokkos Torwart Munir bei einem Fernschuss von Ibán nachfassen, näher kamen die Hausherren nicht an das zweite Tor, das die Verlängerung bedeutet hätte. Auch die Gäste blieben ungefährlich, eine defensiv abgeklärte Leistung reichte aber für das Weiterkommen.

Mosambik – Gabun 1:1 (1:0, 0:1)

Mosambik – Gabun 1:0 (Tor: Hélder Pelembe 54.)

Mosambik zeigte sich Maputo sehr engagiert und sicherte sich letztendlich einen knappen, aber verdienten Erfolg. Die Überlegenheit in Torabschlüssen münzte Hélder Pelembe in der 54. Minute um, als er nach einer Verlängerung von Elias Pelembe den Ball gut 18 Metern wuchtig an Torwart Ovono vorbei ins Netz knallte. Gabun, das auf Superstar Aubameyang (Muskelverletzung) verzichten musste, traf durch Kanga die Latte.

Gabun – Mosambik 1:0, 4:3 i. E. (Tor: Evouna 2.)

Das Ergebnis aus dem Hinspiel war bereits in der zweiten Minute egalisiert. Der wieder genesene Aubameyang enteilte auf links seinen Bewachern, seine Hereingabe legte Evouna an Torwart Soarito und zwei Gegenspielern vorbei und netzte souverän ein. Da der Gästekeeper danach aber mehrere starke Paraden zeigte, Gildo auf der Gegenseite kurz vor Ende der regulären Spielzeit nur den Pfosten traf und auch die Verlängerung torlos blieb musste das Elfmeterschießen entscheiden. Dort parierte Ovono gegen Miquissone und Baúque, für Gabun scheiterte Torschütze Evouna an Soarito. Der zehnte und entscheidende Elfmeter wurde dann von Aubameyang eiskalt verwandelt und bedeute damit das Ticket in Runde 3 für Gabun.

Benin – Burkina Faso 2:3 (2:1, 0:2)

Benin – Burkina Faso 2:1 (Tore: Sessègnon 45.+2/Foulelfmeter, Bello 84. bzw. Nakoulma 51.)

Ex-PSG-Profi Sességnon brachte sein Land mit dem Pausenpfiff durch einen schmeichelhaften Foulelfmeter in Front, sechs Minuten nach der Pause glich Nakoulma nach einer Hereingabe aus. Für den knappen Vorsprung für das Rückspiel sorgte Bello, der nach einem Abpraller wuchtig einschoss.

Burkina Faso – Benin 2:0 (Tore: Pitroipa 17./Foulelfmeter, B. Traoré 70.)

Burkina Fasos Legionäre aus Europa waren maßgeblich am Weiterkommen beteiligt. Erst wurde Pitroipa von Barazé im Sechzehner zu Boden gerissen und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher, zwanzig Minuten vor dem Ende ließ sich Adeoti zu leicht von Chelsea-Youngstar Bertrand Traoré ausspielen, der aus zehn Metern alles klar machte.

Togo – Uganda 0:4 (0:1, 0:3)

Togo – Uganda 0:1 (Tor: Miya 39.)

Uganda gelang bei den favorisierten Togolesen der erste Auswärtssieg in der WM-Quali überhaupt. Während die Gastgeber mit einer biederen Leistung enttäuschten hätte der Sieg der „Kraniche“ höher ausfallen können. Das Siegtor fiel in der 39. Minute als ein Freistoß von Miya im Netz landete – ob Verteidiger Ochaya noch dran war war nicht wirklich aufzuklären (39.). Nach der Pause vergab Dossevi vom Punkt die dicke Chance auf den Ausgleich, nachdem Kizza Gegenspieler Segbefia ungestüm gefoult hatte. Torwart Oyanga war aber zur Stelle und parierte stark (52.). In der Schlussphase setzte Miya einen Fernschuss an den Pfosten, Umony und Okhuti ließen weitere dicke Gelegenheiten für Uganda ungenutzt.

Uganda – Togo 3:0 (Tore: Massa 4., Miya 41., 45.)

Absolut nichts zu bestellen hatte Togo bei den „Kranichen“, die mit einer bärenstarken Leistung ein weiteres Ausrufezeichen setzten. Bereits in der vierten Minute fiel die Führung: Massa wurde nach einem hohen Zuspiel von Kapitän Mawejje nicht angegriffen und hielt wuchtig drauf – 1:0. Togos Torwart Djehani verhinderte bei einem Freistoß von Yougstar Miya noch das 2:0 (32.), neun Minuten später klingelte es. Nach einem Ballverlust von Dossevi fuhren die Hausherren einen perfekten Konter, über Kizito und Walusimbi gelangte der Ball zu Miya und der 17-jährige erhöhte abgebrüht auf 2:0. In der 45. Minute flankte Ochaya in den Strafraum, Massa legte per Kopf ab und wieder war Miya zur Stelle, um artistisch zu vollstrecken. Gegen ideenlose Togolesen verpasste Uganda in der zweiten Halbzeit ein noch deutlicheres Ergebnis. Kizito traf die Latte (60.), Mawejje köpfte freistehend über das Tor (77.). Eine beeindruckende Visitenkarte haben die „Kraniche“ damit dennoch abgegeben.

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Die WM im Blick: Südafrika und Thulani Hlatshwayo überzeugten gegen Angola insbesondere im Hinspiel.

Angola – Südafrika 1:4 (1:3, 0:1)

Angola – Südafrika 1:3 (Tore: Gelson 2. bzw. Rantie 13., Gabuza 20., Jali 80./Foulelfmeter)

Die schwere Aufgabe Angola begann in Benguela mit einer kalten Dusche für die „Bafana Bafana“. Gelson traf per starker Einzelleistung nach einem Konter innerhalb von 90 Sekunden. Doch die Gäste zeigten Comebackqualitäten, elf Minuten später wurde Rantie von Matlaba bedient und schlenzte das Spielgerät flach ins lange Eck. Wiederrum elf Minuten darauf verwertete Gabuza ein Zuspiel von Masango abgeklärt zur Führung. Dabei blieb es, da sich die Teams mit dem Kreieren von Torchancen schwertaten. Knifflig wurde es in Minute 80, als Rantie allein vor Torwart Dominique auftauchte, zu Boden ging und Schiedsrichter Bamlak Tessema Weyesa (Äthiopien) auf Elfmeter entschied – sehr zum Unmut der Gastgeber. Jali verwandelte sicher, holte sich aber für seinen Jubel mit Finger auf den Lippen in Richtung der Heimfans Gelb-Rot ab (81.).

Südafrika – Angola 1:0 (Tor: Manucho Diniz 66./Eigentor)

Angola trat in Durban trotz der klaren Hinspielniederlage mutig auf, Südafrika dagegen konnte nicht an die gute Leistung in Benguela anschließen. Richtig gute Chancen gab es aber keine, da beide Teams im entscheidenden Moment keinen guten Abschluss zusammenbrachten. „Bafana Bafana“ Schlussmann Mabokgwane zeigte bei zwei Flanken der „Schwarzen Antilopen“ Unsicherheiten und hatte Glück, dass seine Vorderleute retteten. In der 56. Minute hatte dann Gelson – bereits im Hinspiel Torschütze – den Keeper bereits umkurvt, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Zehn Minuten später fiel auf der anderen Seite der glückliche Siegtreffer. Nach Masangos Flanke fand der Ball über Hlatshwayo und Manucho Diniz den Weg ins Netz – Eigentor. Angola kam durch Fredy und Bastos zwar noch zu zwei Chancen, konnte aber den durchaus verdienten Ausgleich nicht mehr erzielen.

Runde 3

In der dritten und letzten Qualifikationsrunde werden die 20 verbliebenen Mannschaften in fünf Vierergruppen eingeteilt, wobei es Hin- und Rückspiele geben wird. Nur die fünf Gruppensieger lösen das WM-Ticket. Die Auslosung der Gruppen findet am 24. Juni 2016 in Kairo statt.

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